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 Betreff des Beitrags: Motorradfahren bei schlechtem Wetter
BeitragVerfasst: Sa 8. Jul 2017, 12:21 
Hallo zusammen!

Hinsichtlich des Treffens am Edersee taucht ja fast zwangsläufig die Frage auf:

Was ist bei schlechtem Wetter (=im Sommer Regen)?

Ich denke, dazu hat jeder seine eigene Meinung, Einstellung, und auch Erfahrung.
Sicher Abhängig vom Typ (Warmduscher/Ironman), aber bestimmt auch vom
Lebensalter, der Zahl der gefahrenen Motorräder und abgerissenen Kilometer.

Ich könnte dazu ein kleines Büchlein schreiben, heute von mir nur soviel:

Als ich mir im Nov. 2013 nach 30 Jahren Fahrpause meine MSX gekauft habe,
war ich dermaßen euphorisch, das ich sofort wieder Spaß am Fahren hatte, und
habe ich Klamottenmäßig richtig hochgerüstet (und mach das heute noch).

Aber bei schlechtem Wetter (Nebel, Regen, Schnee, glatten Straßen) bleib' ich
lieber zuhause. Mit Kälte habe ich weniger Probleme als mit Hitze.

Wie ist das bei Euch? welche Materialien bevorzugt Ihr zum Fahren?
Das würde mich wirklich interessieren. Freue mich über die eine oder
andere Antwort!

Gruß
Mario


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BeitragVerfasst: Sa 8. Jul 2017, 13:17 
Ich bin ein schön-wetter Mensch durch und durch. Zwar habe ich durch die letzten Jahre (freiwilliges und unfreiwilliges) campieren in der Wildnis, eine gewisse Resistenz gegen Regen entwickelt, jedoch auf keinen Fall gegen Kälte. Und da ziehe ich die Linie. Wenn ich weiß, dass ich im Sommer in einen Regenschauer gerate dann werde ich danach wohl schnell wieder trocken. Oder ich weiß dass ich irgendwo ankomme und dort kann ich mich trocknen.
Was mich dazu bringt, dass wenn ich es vermeiden kann, dann fahre ich nicht im Regen raus. Auch wenn es weh tut Steve ein paar Tage in die Garage stellen zu müssen.
Das prüfen der Wetterlage spielt dabei eine große Rolle. Heutzutage können die Wetterdienste bis zu 2 Stunden im voraus sehr gut die Wolken Bewegungen voraussagen und dann entscheide ich für mich ob ich fahre oder nicht.
Wenn große Events, wie z.B. das Jahrestreffen anstehen, dann würde ich auch fahren wenn es regnet, sogar gerne. Das bringt mich zum Punkt Ausrüstung. Die Kombi die ich mir von Held gekauft habe ist schon ziemlich hochwertig. Aber die Membran die man von innen heraus nehmen und drüber stülpen kann ist perfekt für einen überraschenden Regenschauer. Ohne die Membran fahre ich keine weiten Strecken.
Mein kürzlicher Wechsel auf gröberes Profil (Heidenau K58) gibt mir auch auf den nassen Strecken nach einem Regen mehr Sicherheit.
Zuletzt gilt ja doch immer. Regen ist doof aber wenn es sein muss dann halt vorsichtiger fahren.


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BeitragVerfasst: Sa 8. Jul 2017, 22:22 
Nabend Mario,

ich bin absolut weichgespült, soll heissen: Regen oder auch nur die Gefahr von Regen heißt für mich fahren nur auf 4 Rädern :roll:
Als ich noch keinen Auto Führerschein hatte, bin ich mit meiner 80er bei jedem Wetter gefahren.
Egal ob strömender Regen oder 10 cm Neuschnee...

Als ich das 18te Lebensjahr erreicht hatte und mein erstes Auto bewegen durfte, bin ich 2 Rad mässig völlig verweichlicht :mrgreen:


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BeitragVerfasst: So 9. Jul 2017, 09:04 
In meinem ersten Motorradleben, hab ich mich nur aufs Zweirad gesetzt mit voller Montur. Anders ging das gar nicht. >Klacks< Ernst Leverkus hatte das so beigebracht. Keine Lederkleidung aber schleiffeste Textilkleidung hatte ich immer an. Und ich/wir sind viel gefahren auch mal bei Frost, wenn es nicht zu umgehen war auch im Regen, da war einfach ein Drang da, viel zu fahren. Das Wetter konnte man auch nicht so genau vorhersagen wie heute. Das Wetter hatte sich nach uns zu richten, nicht wir nach ihm. So ungefähr. Also Regenkombi war immer dabei.

16 Jahre Pause.

Ich wusste, falls ich mal wieder Motorradfahren würde, dann musste alles lockerer sein. Dann der Spleen, ich wollt auf einmal einen Roller haben. Damit konnte ich eben locker wieder einsteigen. Mehr zum Spaß, nur mit Jethelm, normalen Jeans und Wanderschuhen. Und die Wettervorhersagen sind viel präziser geworden. Also nur noch Rausfahren wenn`s schön ist. Soweit ok. Da ich auch mal an einem Tag sehr gerne weit fahre, dann Umstieg auf den Integra. Da hab ich dann die Ausrüstung wieder aufgepeppt mit einem dreischichtigen Textilanzug, Schuberth C3 Helm, richtigen Handschuhen, etc. Nutze ich auf dem Interga, aber das ganz Leichte war wieder nicht mehr da. Erinnerung an die Daxzeiten und Kauf der MSX. So muss es sein. Egal was ich jetzt fahre, wenn ich weiter raus fahre muss das Wetter geil sein. Voller Genuss, oder die Garage bleibt zu. Nur noch zum Spaß und Freude haben.

Mario, danke für die Anregung zu diesem Thema :!:

Grüße – Andreas.


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BeitragVerfasst: So 9. Jul 2017, 09:58 
Offline

Registriert: Mo 19. Jun 2017, 08:19
Beiträge: 14
Klar, am liebsten bei schönem Wetter fahren, aber nicht über +30 Grad C.
Zum Edersee bring meinen Regenkombi zusätzlich mit. An Bord habe ich immer Regenhandschuhe und Regenschuhe zum überziehen. Mein Kombi ist eine gewisse Zeit wasserdicht.

Gruß Veni


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BeitragVerfasst: So 9. Jul 2017, 11:31 
Danke, danke!

Schön zu hören dass ich nicht der Einzige bin, der von "Klacks" geprägt wurde.

Und ja, die Probleme bleiben immer gleich, am liebsten leicht unterwegs,
aber ein gewisser Schutz muss einfach sein. Für den Sommer probiere ich
jetzt eine Vanucci Cordura Jeans, von Louis.

Mann, sieht die Scheiße aus! Ich bin vielleicht "ein wenig" zu eitel, aber ich
kann nicht anders. Auch wenn man es mir nicht ansieht, der Italiener
steckt tief in mir drin (bella figura machen).

Euch allen weiterhin gute Fahrt!

Mario


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BeitragVerfasst: So 9. Jul 2017, 12:47 
Ich habe mir letztes Jahr die Highway 1 Protektoren Jeans von Louis besorgt und habe die Sicherheitsfeatures letztes Jahr
am Edersee (unfreiwillig) testen dürfen :shock:
Hat gehalten, die Lindstrands Textiljacke hat es leider nicht überstanden :roll:

Jetzt hab ich mir ein Sweatshirt Hoodie mit Kevlar Verstärkung und Protektoren besorgt und für wärmere Temperaturen
eine luftige Protektorenjacke....


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BeitragVerfasst: Di 11. Jul 2017, 19:22 
Bei schlechtem Wetter wird man auf 2 Rädern auch gerne mal übersehen.

Nicht umsonst wurde schon Anfang der 70er Jahre empfohlen, mit Licht
zu Fahren. Heute ist das Standard, und zusätzlich noch die Positionsleuchten,
die ich total klasse finde, weil gut sichtbar, aber hier leider wohl öfter für
Verwirrung gesorgt haben ("Ich dachte, Sie wollten abbiegen".)

Nicht wegen der Optik habe ich auf Kellermann mit weißem Licht gewechselt.

Die zweite Option ist seit den 70er Jahren Bekleidung - Regenkombi und Helm
in Leuchtorange - später bunte Klamotten ("Papageienkombi"). Übriggeblieben
sind Helme in Leuchtgelb und die Warnwesten. Das ist eine Frage der Mode und
-natürlich- der Wirtschaftlichkeit (je weniger Farben, desto billiger).

Nach langem hin und her habe ich das für mich passende gefunden. Das ist noch
im Rohschnitt, am Ende des Ärmels sieht man den Aramid-Stoff (Kevlar). Das
gleiche gibts nochmal in rot.

Gruß
Mario

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BeitragVerfasst: Di 11. Jul 2017, 20:01 
Offline

Registriert: Sa 1. Okt 2016, 11:23
Beiträge: 113
Ich war früher Ganzjahresfahrer, die ersten 10 Jahre ganz ohne Bürgerkäfig...

Jetzt vorzugsweise bei trockenem Wetter, über 10 und unter 25 Grad, wenns unterwegs regnet, muss man da eben durch...


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BeitragVerfasst: Di 11. Jul 2017, 20:11 
Sehr vernünftig, mach ich auch so.

Die Klamotten sind just for fun.

Mario


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BeitragVerfasst: Do 13. Jul 2017, 06:28 
Ich bin Ganzjahres- und Schönwetter-Fahrer. Kalt darf es gerne sein, bei Schnee oder Regen greife ich dann gerne auf mein Auto zurück.

Für die kalte Jahreszeit kaufe ich im Herbst dann meist ein günstiges Zweitmotorrad, um dieses zu Saisonbeginn wieder ohne Wertverlust zu verkaufen.

Da ich bereits auf zwei fremdverschuldete Unfälle zurückblicken kann (einer davon beförderte meinen Oberkörper durch das Beifahrerfenster ins PKW - Innere), sind Integralhelm und Leder-/Textilkombi bei mir auch für die Fahrt zur Eisdiele Pflicht.

LG,
Yannic


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BeitragVerfasst: Do 13. Jul 2017, 08:32 
Offline

Registriert: Di 14. Mai 2013, 17:32
Beiträge: 711
Bilder: 9
Wenn's sich nicht vermeiden lässt fahre ich auch im Regen. :| Über 5° sollte es aber schon sein.

Für richtig heiße Tage habe ich eine Enduro Hose und Jacke von Pharao (Polo) mit riesigen Lufteinlässen. Die kann ich voll auf Durchzug stellen, habe aber den richtigen Protektoren Schutz.

Auf längeren Touren habe ich immer 'ne Regenhose und Jacke zum Überziehen dabei. Die helfen auch, wenn's abends mal kälter wird.

Auf Protektoren möchte ich nicht verzichten. Auch habe ich möglichst stabile Schuhe an.
Endurostiefel oder bei heißem Wetter 40 Jahre alte Leder Wanderschuhe, die über die Knöchel gehen.
(Das war noch Qualität)

Grüßle
Uwe


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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 21:35 
Offline

Registriert: Di 6. Jun 2017, 21:00
Beiträge: 86
Ich fahre seid ich 16(oder 14) bin mit nem 2Rad durch die Welt. Angefangen mit dem Zündapp ZR30, zum Yamaha Neos 50, weiter mit ner Yamaha DT125 (die hatte mich fast 50`000km begleitet) und Danach zu ner Kawasaki ZRX750 (die erste mit Ram-air ohne Terminator Schläuche).

Inzwischen bin ich 32 Jahre alt, und hab noch immer kein Auto ;-) (Meine Frau hat eins, ist jedoch wegen Körperlicher Einschränkung drauf angewiesen).

Meine Derzeit Fahrtüchtigen Motorräder sind : Ducati Sport(Classic)1000 mono, und die Honda MSX.
Allerdings bin ich noch im Besitz einer Terrot 500 mit Seitenwagen (Jahrgang 1943) die ist aber noch immer nicht Fahrtauglich ;-).

Was es mit dem Wetter auf sich hat: mich stört es nicht, Wenns Regnet oder Schneit, Heiss oder Kalt ist.
Dem Wetter angepasst bin ich zu 90% unterwegs. kann ja mal Passieren das man verregnet wird ;-).

Ja das liebe Auto.... ist schon was tolles, jedoch die Anschaffung, die Unterhaltung, und der Benzinverbrauch, alles nicht so das Wahre. und bei fast jeder Autofahrt denk ich mir, wenn ich auf 1,2 Kurven zufahre: Hätte ich doch lieber das Motorrad genommen :-)


gruss Mirco

_________________
Gruss Mirco


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BeitragVerfasst: Di 31. Okt 2017, 07:54 
Offline

Registriert: So 16. Apr 2017, 07:53
Beiträge: 14
Für mich ist meine MSX mein Alltagsfahrzeug, mit dem ich täglich 50km für meinen Arbeitsweg (hin und zurück je 25km) aufwende. Im Rucksack habe ich immer noch ne Regenhose, sowie Regenüberschuhe dabei, sodass ich dieses Jahr an manchen Tagen fast "ertrunken" bin :lol: :lol:

Auch gestern bei geschmeidigen 2°C bin ich gemütlich und gut eingepackt unterwegs gewesen.

Doch sobald Glätte ins Spiel kommt ist der Spaß vorbei, dann wir die kleine in der Garage gelassen.


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